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Wie du das perfekte Tattoo in Bern -oder weltweit -findest (vom Profi erklärt in diesem Blog)

  • Janosch
  • 21. Aug. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Janosch Tattoo Bern-Tattoo artist Inkwerk Bern-Tattoo Studio-portrait Photo

Hi!


Schön, dass du auch hier reinschaust.In diesem Tattoo Blog findest du erliche Gedanken direkt von mir-aus Bern


Mein Name ist Janosch, ich bin der Inhaber des

Inkwerk Bern-Tattoo Studio, und seit fast 20 Jahren in der Tattoo-Branche tätig.

Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen aus diesen zwei Jahrzehnten mit dir teilen, damit du als Leser bewusster durch die Tattoo-Welt gehen kannst – denn wie man so schön sagt:

Nicht jeder Pilz ist essbar.

Genauso ist es in der Tattoo-Szene:

Nicht jeder Tätowierer kann dir das bestmögliche Ergebnis liefern. Hart gesagt – aber leider wahr.




Step 1: Tattoo Stil statt Motiv!Egal ob du aus Bern kommst oder irgendwo sonst auf der Welt,wenn du diesen Tattoo Blog liest.



Überlege dir nicht zuerst das Motiv, sondern den Stil, in dem du dich tätowieren lassen möchtest!

Auf einem Techno-Festival wirst du schließlich auch keinen Country hören wollen, oder?


Denk an das große Ganze. Wenn du z. B. deinen Arm mit vielen kleinen Tattoos füllst – wie wird es später aussehen?

Chaos? Oder ein harmonisches, durchdachtes Bild?


Farbiges Tattoo oder Black and Grey Tattoo?Realistisches oder etwas Geomtrisches Tattoo? Old Shool oder Neo Traditional?

Tribal oder Fine Art? ( Ich versuche ,dir später alle Tattoo-Stilarten zu erklären

Und bitte – tu dir selbst einen Gefallen: Scrolle dich nicht durch 20.000 Tattoos auf Pinterest!

Lass lieber eigene Gedanken zu.

Frag dich:

Warum will ich mich tätowieren lassen?


Weil es cool ist? → Falsch.

Weil du etwas ausdrücken willst, das in dir lebt? → Perfekt.


Vielleicht hast du etwas verloren, willst ein Hobby verewigen, Kindheitserinnerungen festhalten, Lieblingsfilme,eine Band oder was auch immer.

Aber bitte: Nicht, weil es „Trend“ ist.

Wenn du das tust, wirst du mit 30 oder 40,50.... an Cover-Up denken. Glaub mir, 8 von 10 meiner Kunden tun das - meine ich hier das Cover-up. Der Rest? Die Ausnahme. 🤣

Aber willst du wirklich die Ausnahme sein?



Step 2: Finde den richtigen Tattoo Artist


Du willst z. B. ein dekoratives Mandala – spirituell, fein, ästhetisch.

Dann such dir den besten Tätowierer für diesen Stil!

Einer, der nicht kopiert, sondern dein Motiv individuell entwirft.

Warum? Weil du der einzige Besitzer dieses Tattoo sein solltest.

Oder willst du ein billiger Stephen-King-Print sein, den jeder kennt? 🧐


Du findest fünf Tattoo Studios, die diesen Stil anbieten.

Was nun?


Viele sagen: Ich schreibe alle an – und nehme den günstigsten.

FALSCH!


Schau dir die Arbeiten an.

Zoom rein. Vergleich die Linienführung. Sieh dir abgeheilte Tattoos an!

Denn der Beweis liegt im Heilen – nicht im frischen Bild.

Und prüfe vor allem: Ist das Foto real oder überbearbeitet?


Bei übertrieben glatten Bildern, wo keine Poren mehr zu sehen sind, solltest du stutzig werden … das sieht eher aus wie eine Porzellanpuppe als echte Haut.

Wähle daher 1–2 Tattoo Artists aus, bei denen du Vertrauen spürst!



Step 3: Atmosphäre und Beratung


Besuch die Studios.

Sind sie freundlich, aber professionell?

Fühlst du dich wohl? → Wichtig! Denn du wirst viele Stunden dort verbringen.


Aber Achtung: Der Schlüssel ist gegenseitiger Respekt – und du als Kunde gibst den Ton an.

Ja, leider. 😄


Jetzt kommt’s:

Zwei Studios gefallen dir.

Im ersten heißt es:


„Klar, machen wir. Kostet XY.“


Im zweiten sagt man:


„Ja, das ist machbar – aber da müssten wir ein paar Dinge ändern, damit es auch nach Jahren noch gut aussieht.“


Wen würdest du wählen?


Ich hoffe, den zweiten.

Denn dieser Künstler denkt weiter als du selbst.

Er kennt das Für und Wider und wird dir immer das sagen, was langfristig gut für dich ist!



Step 4: Preis? Investition!


Wenn du deinen Artist gefunden hast, hab keine Angst vor dem Preis.

Ein gutes Tattoo ist eine Investition für 20 Jahre – rechne es auf ein Jahr runter, und du siehst: Es lohnt sich.


Ein einzigartiges, ästhetisches Kunstwerk, das nur dir gehört.

Und: Billigfleisch ergibt dünne Suppe.

So sagt man bei uns – und es stimmt fast immer.


Viele Leute kommen später wieder zurück und sagen:


„Du hattest recht. Ich hätte auf dich hören sollen.“


Denn am Ende zahlen sie doppelt – und bekommen vielleicht nur halb so viel Qualität.


Ein wirklich guter Tätowierer kennt nicht nur seinen Wert –

er zeigt Professionalität vor allem durch Ehrlichkeit gegenüber seinen Kunden.


Dazu gehört auch, mal Nein zu sagen –

nicht aus Arroganz, sondern aus Verantwortung für ein gutes, langlebiges Ergebnis.


Denn echte Qualität bedeutet auch, nicht jeden Wunsch einfach umzusetzen –

sondern den Mut zu haben, das Beste für den Kunden zu wollen!



Fazit: Qualität braucht Mut



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Übrigens: das ist mein Bein.Der Preis war zweitrangig-mir ging es um die Qualität,die ich wollte!

Ich selbst suche meine Tätowierer genauso aus.

Mir geht’s nicht ums Geld – sondern darum, dass Leute mein neues Tattoo sehen und sagen:

„WOW – das ist brutal gut!“

Das ist mein Ziel.


Und wenn du noch sparen musst – warte lieber.

Denn langfristig wirst du dich doppelt freuen.






Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen langen Beitrag zu lesen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, deine Augen ein wenig zu öffnen – in einer Welt, die oft mehr Schein als Sein ist.

Denn wie sagt man so schön:

Lieber schwitzen ohne Jacke als sich ewig für sein Tattoo schämen. 😅


Lg,

Janosch






 
 
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